Annette Wunsch ist in Baden aufgewachsen. Ihre Ausbildung zur Schauspielerin hat sie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart absolviert. Danach war sie an zahlreichen Theatern im deutschsprachigen Raum engagiert u.a. in Zürich, München, Heidelberg, St. Gallen, Tübingen und am Theater der Josefstadt in Wien. Daneben arbeitet sie seit vielen Jahren regelmäßig als Sprecherin für die Sender SRF, BR, WDR, SWR und arte. Im Fernsehen war sie in zahlreichen Rollen u.a. im „Tatort“, „Polizeiruf 110“, „SOKO 5113“, „Der Alte“, „Rosenheim-Cops“ und in mehreren Spielfilmproduktionen des Deutschen und Schweizer Fernsehens zu sehen. Momentan arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin und realisiert auch eigene Theaterprojekte.
Der in Graubünden aufgewachsene Schauspieler Gian Rupf studierte an der Schauspielakademie in Zürich. Im Anschluss war er als Ensemblemitglied an verschiedenen Bühnen in Deutschland tätig, so an der Landesbühne Wilhelmshaven, am Landestheater Tübingen LTT, am Schauspielhaus Düsseldorf und am Theater der Stadt Bielefeld. Danach arbeitete er während neun Jahren freischaffend in München. Seit einigen Jahren befasst sich Gian Rupf mit literarischen Texten im Zusammenhang mit Gesang und Musik sowie mit dem Thema des Bergs in der Literatur. Aus diesen Beschäftigungen resultierten zahlreiche musikalische Abende, Lesungen, szenische Inszenierungen sowie Theaterproduktionen. Darüber hinaus war Gian Rupf in diversen Fernsehproduktionen zu sehen, u. a. in «Bergig», «In aller Freundschaft», «Tag und Nacht», «Canzun Alpina» und «Der Alte». Mit dem Schweizer Autorenfilmer Kuno Bont drehte er in einer Hauptrolle 2014 den Kinofilm „Das Deckelbad“. 2018 wirkte er in dem Spielfilm über den Schweizer Reformator „Zwingli“ von Stefan Haupt mit. Gian Rupf arbeitet außerdem als Sprecher für SRF. www.gianrupf.ch
Daniel Glattauer, geboren 1960 in Wien, studierte Pädagogik und Kunstgeschichte und ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig. Seit 1989 schreibt er für die Tageszeitung “Der Standard” Kolumnen, Gerichtsreportagen und fürs Feuilleton. Bücher (u.a.): Die Ameisenzählung (2001), Darum (2003), Die Vögel brüllen (2004), Der Weihnachtshund (2004). Mit seinem Roman “Gut gegen Nordwind“ (2006) und der im Februar 2009 erschienen Fortsetzung “Alle sieben Wellen” führte Daniel Glattauer lange Zeit die Bestsellerlisten an. Darauf folgte „Auf ewig Dein“ (2012) und sein Theaterstück „Die Wunderübung“ (2014). Sein letzter Roman „Geschenkt“ ist 2014 erschienen.
